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	<title>Random Anger &#187; Papst</title>
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	<description>Achtung: Satire!</description>
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		<title>Sextipps vom Papst</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 19:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kurios]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch des Papstes in Kamerun und Angola und seine unsäglich dämlichen Äußerungen zur Verwendung von Kondomen geben mir Anlass, noch einmal über Herrn Ratzinger und seine weltfremd-naive Dogmen nachzudenken. Mit Sprüchen wie „nur Enthaltsamkeit schützt vor AIDS, Kondome machen das Problem nur schlimmer“ disqualifiziert sich der Mann mal wieder komplett selbst. Mit derselben Logik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Besuch des Papstes in Kamerun und Angola und seine unsäglich dämlichen Äußerungen zur Verwendung von Kondomen geben mir Anlass, noch einmal über Herrn Ratzinger und seine weltfremd-naive Dogmen nachzudenken.</p>
<p>Mit Sprüchen wie „nur Enthaltsamkeit schützt vor AIDS, Kondome machen das Problem nur schlimmer“ disqualifiziert sich der Mann mal wieder komplett selbst. Mit derselben Logik könnte man Autofahrern auf der A2 nahelegen, die Bremse nicht zu benutzen. Allein das Nichtfahren verhindert Unfälle effektiv, der Einbau von Bremsen hingegen fördert die Unfallgefahr, weil die Leute dann ja fahren!“  Sicher! Nimm deine Pillen und leg dich wieder hin, alter Mann! Ich muss auf Arbeit und laufen ist zu weit.<br />
<span id="more-58"></span><br />
Wann immer der Papst wie ein alter Hase über Dinge redet, von denen er einfach keine Ahnung hat (Leben, Liebe, Sexualität etc.) steigt in mir eine Wut hoch, die nur schwer zu bändigen ist. Nein, liebe Leute, Sex ist nicht Böses. Sex ist gut! Mehr Sex ist besser! Wenn ein Mann, der nie Sex (mit einer Frau oder einem etwa gleichalten Mann) hatte, und der seinen Dongle nur zum Pipi machen hat, (ich verkneife mir stark irgendwelche Andeutungen in Richtung Ministrantenpopos …)  davon spricht, dass Enthaltsamkeit wichtig ist, dann hat das für mich den selben Stellenwert, wie eine Anlageberatung von Öff Öff.</p>
<p>Noch schlimmer, er unterstellt das Geschehen der Verantwortung des „Schicksals“, wann jemand AIDS bekommt. Wer aber an dieses Schicksal glaubt, unterstellt seinem „Gott“ doch Gleichgültigkeit &#8211; oder redet sich darauf raus, dass dessen Wege ja unergründlich seien. Fein, aber wenn doch alles feststeht, warum sollte es mich auch nur die Bohne jucken, was ich warum und wann tue? Das Schicksal ist fertig, „Gott“ hat seinen Plan! Und dann stellen sich die Leute hin und beten. Was soll das sein? Wollt ihr, dass dieses „Gott“ seinen uralten Plan, der seit Anbeginn der Zeit abläuft, ändert, wegen euch? Nehmt ihr Euch da nicht ein bisschen zu wichtig, liebe Christen?</p>
<p>„In einem Universum mit blinden physikalischen Kräften und genetischer Verdoppelung werden manche Menschen verletzt, andere haben Glück, und man wird darin weder Sinn und Verstand noch irgendeine Gerechtigkeit finden. Das Universum, das wir beobachten, hat genau die Eigenschaften, mit denen man rechnet, wenn dahinter kein Plan, keine Absicht, kein Gut oder Böse steht, nichts außer blinder, erbarmungsloser Gleichgültigkeit.“ (Dawkins, Richard (1998): Und es entsprang ein Fluss in Eden. Das Uhrwerk der Evolution. München., S.151)</p>
<p>Das Fazit eines unromantischen Naturalisten wie mir dazu lautet also: „Es gibt kein Gott“. Keine höhere Macht, die von Euch Selbstgeißelung oder Enthaltsamkeit verlangt. Es sind Menschen, die sich das alles ausgedacht haben, es sind Menschen, die das alles verlangen. Ich sage: wenn Ihr spitz seid, fickt Euch die Seele aus dem Leib und wenn Ihr Euren Partner nicht kennt, nehmt ein „gottverdammtes“ Kondom, ihm ist’s sowieso wurscht.</p>
<p>Oder wie es George Carlin einst sagte:</p>
<p>&#8220;War, disease, death, destruction, hunger, filth, poverty, torture, crime, corruption, and the Ice Capades. Something is definitely wrong. This is not good work. If this is the best God can do, I am not impressed. Results like these do not belong on the resume of a Supreme Being. This is the kind of shit you&#8217;d expect from an office temp with a bad attitude. And just between you and me, in any decently-run universe, this guy would&#8217;ve been out on his all-powerful ass a long time ago. And by the way, I say &#8220;this guy&#8221;, because I firmly believe, looking at these results, that if there is a God, it has to be a man. No woman could or would ever fuck things up like this.</p>
<p>So, if there is a God, I think most reasonable people might agree that he&#8217;s at least incompetent, and maybe, just maybe, doesn&#8217;t give a shit. Doesn&#8217;t give a shit, which I admire in a person, and which would explain a lot of these bad results. &#8221; (&#8220;You Are All Diseased&#8221;, recorded live at New York City&#8217;s Beacon Theater on February 6, 1999)</p>
<p>Thanks to George Carlin for these bright words!!</p>
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		<title>Papst sympathisiert mit Holocaust Leugner</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 07:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun wäre es sicherlich zu einfach, auf diesem Niveau zu polemisieren und Joseph Ratzinger rechtsextremistisch motivierten Antisemitismus zu unterstellen. Insoweit ist die Headline ein Reißer. Auch will ich nicht auf Williamson eingehen, der verdient es gar nicht, besprochen zu werden und Nazis sollte keine Plattform geboten werden. Aber so ganz unangebracht ist eine Betrachtung dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wäre es sicherlich zu einfach, auf diesem Niveau zu polemisieren und Joseph Ratzinger rechtsextremistisch motivierten Antisemitismus zu unterstellen. Insoweit ist die Headline ein Reißer. Auch will ich nicht auf Williamson eingehen, der verdient es gar nicht, besprochen zu werden und Nazis sollte keine Plattform geboten werden.</p>
<p>Aber so ganz unangebracht ist eine Betrachtung dieses Vorgangs nicht. Nicht klassischer Rechtsextremismus, sondern ein per Definition aufdiktierter Antisemitismus, der seiner (Ratzingers) Kirche inhärent zu sein scheint, ist ausschlaggebend für diese Ansicht. Dabei sollte doch heutzutage längst auch Weltliches in das Unternehmen Katholische Kirche eingezogen sein. <span id="more-41"></span></p>
<p>Als Atheist muss ich Ratzingers Job als Papst als Beruf bezeichnen, seinen Namen Benedikt XVI. als Künstlernamen. Sich nun hier in diesem Zusammenhang über die Probleme der Religion mit der realen Welt auseinanderzusetzen, würde den Rahmen des Postings sprengen, daher mögen mir Gläubige meine stark verkürzte und vereinfachte Darstellung verzeihen.</p>
<p>Die Kirche hat sich in den vergangen Jahrhunderten  als ganzheitlicher Wahrheitsspender etabliert. Die Kirche konnte Antworten auf alle Fragen des Lebens geben, konnte alles von der Hilfe bei den tiefsten privaten Emotionen bis hin zum Erklärung der komplexesten Zusammenhänge der Welt in Einklang bringen. Das hat sich bis ins Mittelalter auch bewährt, aber mit Aufkommen einer objektiven Wissenschaft ist die Kirche immer mehr in ein Dilemma geraten. Der Anspruch, die einzige Wahrheit auf alle Fragen zu haben, stand in eklatanten Wiederspruch zu den Erkenntnissen, die den Menschen durch Astro- und Elementarphysik, Biologie, Medizin und Chemie aber auch durch die aufgeklärte Philosophie erlangt hat. Ich bin nicht hier, um diesen Wissenschaften das Finden der Wahrheiten zuzusprechen, aber sie behaupten es auch nicht von sich.</p>
<p>Logische Konsequenz wäre meiner Meinung nach gewesen, die Kirche würde sich auf ihr „Kerngeschäft“ beschränken und sich um die „Seele“ der Schäfchen kümmern und die Erklärung der Welt außen vor lassen. Das hätte aber einen klaren Bruch mit den eigenen Ansprüchen zur Folge. Wer den Anspruch hat, unfehlbar zu sein, kann nicht von grundlegenden Lehrentscheidungen, Dogmen abrücken, nur weil diese offensichtlich Unsinn sind. So nennt man diese ehemaligen Wahrheiten Lehre und fordert den Glauben als Gegenpol zum Wissen ein.</p>
<p>Als solcher Schritt zurück in die Festigung des eigenen Unfehlbarkeitsanspruchs  ist nun Ratzingers Entgegenkommen auf die ultrakonservativen Pius-Brüder des Erzbischofs Marcel Lefebvre zu sehen. Durch die Aufhebung der Exkommunikation von Tissier de Mallerais, Williamson, Fellay und de Gallareta verfolgt er aus vatikanischer Sicht ehrenwerte Ziele (Vergebung und Wiedererlangung der Einheit). Aber mit dem Wiederherstellen der Einigkeit der Katholiken geht er enormes Risiko ein, nämlich den Verlust der Glaubwürdigkeit seiner eigenen Person. Das mag im Innenverhältnis der Religionsgemeinschaft egal sein, da seine Rolle als Primat ihn quasi unantastbar macht, aber in der Außendarstellung mit der aufgeklärten Welt wirft das enorme Probleme auf. Würde er den linken Flügel seiner Religionsgemeinschaft doch mit derselben Toleranz behandeln wie den ultrarechten. Das kann er aber nicht, denn rechts bedeutet konservativ, bedeutet Erhalt, während links hier Erneuerung und Öffnung bedeutet.<br />
Gift für Rom.</p>
<p>Nuff said.</p>
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