Wie geil ist der denn! Sehr schöner Beitrag auf koentopp.de
Rupert Scholz und mit ihm die Partei, die er repräsentiert, stehen für diese Welt der Zurückgebliebenen. Wir nennen sie Alte Männer mit Kugelschreibern oder Internetausdrucker. Wir wissen nicht, wie wir mit ihnen reden sollen und wie wir ihnen unsere Welt erklären sollen, und wir hoffen, daß es eine biologische Lösung für dieses Problem gibt.
Danke Kristian Köhntopp!
Mir wurde die Frage gestellt, warum mich die aktuelle Netzpolitik unserer großen Koalition so dermaßen beschäftigt und aufregt, es gäbe doch wirklich Wichtigeres.
Nun, die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Zum einen vielleicht, weil ich in der IT-Branche arbeite und deshalb ein freies Internet für mich entscheident ist, aber vielmehr noch weil sich hier ein Paradigmenwechsel bei den Politikern abgezeichnet hat, der mich ängstigt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kolb wies darauf hin, dass kinderpornografische Seiten, die von Deutschland aus ins Netz gestellt werden, in der Regel gelöscht werden könnten. “Wenn die Server im Ausland stehen, haben wir aber wenig Chancen. Wir wollen zwar auch versuchen, dass diese Seiten gelöscht werden”, sagte Kolb. Klappt das jedoch nicht,sollen im Internet künftig Stoppschilder erscheinen, wenn kinderpornografische Inhalte aufgerufen werden. Damit soll eindeutig klar gemacht werden, dass ein Umgehen dieser Sperre strafbar ist. “Das Problem ist, dass die meisten Server, über die kinderpornografische Bilder verbreitet werden, im Ausland stehen”, erklärte die SPD-Politikern.
(heise.de)
Nein Frau Kolb, das schafft selbst die neue deutsche GeStasi nicht, dass die manuelle Wahl des DNS unter Strafe steht. Wer Zensur umgeht, handelt nicht strafbar, sondern nach demokratischen Werten! Diesen Beitrag weiterlesen »
Habe ich gerade auf Baynado-Blog gefunden, ein erstes Lied über die schöne neue Welt.
Und hier noch einmal einer der Gründe, warum sich mich so über alle Maßen über die Uschi aufrege:
Aha, so einfach ist das!
Da sich Strunzdummuschi und Konsorten trotz aller Widerstände nicht von der Schwachsinnsidee abbringen lassen und getreu der “aus den Augen aus dem Sinn”-Taktik mögliche kinderpornografische Inhalte unter den Teppich kehren wollen, hier zwei Anleitungen, wie man sich völlig legal diesem verfassungswidrigen Angriff auf die Bürgerrechte entziehen kann.
Keine Angst, daran ist rein gar nichts illegal!:
Möglichkeit 1:
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Bereits vor dem Amtsantritt unserer so genannten Bundesfamilienministerin, deren Funktion ich stets als komplex und damit problematisch und sie als die klassische Fehlbesetzung für eine verantwortungsvolle Position wie diese angesehen habe, war ich nicht davon überzeugt, dass diese Person irgendetwas außer “Kinderkriegen” kann.
Aber was sich dieser (und jetzt wird Tacheles geredet Frau von der Leyen,) an Inkompetenz kaum zu übertreffende Bahlsen-Brutkasten (hier nur kurz “Strunzdummuschi” genannt) da zuletzt erlaubt hat, verlangt nach einer saftigen “Zurückbeleidigung”.
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Großes Kino gibt es da momentan an der Grundgesetz-Bekämpfungsfront der großen Koalition. Mit der Einigung auf eine Regelung zur Sperrung von Kinderpornografischen Seiten hat sich Deutschland nun endlich sein eigenes kleines Internetzensur-Instrument geschaffen.
Inwieweit eine providerseitige Sperrung von Domänen den Interessierten und ggf sogar versierten Kriminellen davon abhalten soll, sich seine Bildchen und Filmchen zu besorgen, kann ich nicht erkennen. Ein Profi muss man allerdings nicht sein, um sich ne VPN einzurichten.
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Der Besuch des Papstes in Kamerun und Angola und seine unsäglich dämlichen Äußerungen zur Verwendung von Kondomen geben mir Anlass, noch einmal über Herrn Ratzinger und seine weltfremd-naive Dogmen nachzudenken.
Mit Sprüchen wie „nur Enthaltsamkeit schützt vor AIDS, Kondome machen das Problem nur schlimmer“ disqualifiziert sich der Mann mal wieder komplett selbst. Mit derselben Logik könnte man Autofahrern auf der A2 nahelegen, die Bremse nicht zu benutzen. Allein das Nichtfahren verhindert Unfälle effektiv, der Einbau von Bremsen hingegen fördert die Unfallgefahr, weil die Leute dann ja fahren!“ Sicher! Nimm deine Pillen und leg dich wieder hin, alter Mann! Ich muss auf Arbeit und laufen ist zu weit.
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Datenschutz wird in deutschen Unternehmen ja bekanntlich groß geschrieben, also der Schutz der eigenen Daten, nicht etwa der Datenschutz, der das Recht auf informelle Selbstbestimmung beispielsweise der Mitarbeiter betrifft.
Da werden zum Beispiel bei der Bahn 173.000 Mitarbeiter pauschal der Korruption verdächtigt und deren persönlichste Daten im Stile einer polizeilichen Rasterfahndung ausgewertet und verglichen. Die Chefs der Bahn können darin nichts unrechtes erkennen. Vertrauen? Arbeitsklima?, egal, wer hier arbeitet, muss damit rechnen, solange als kriminell zu gelten, bis das Gegenteil bewiesen wurde und wie sollte man das beweisen, ohne sensible persönliche Daten auszuwerten. Also liebe Bahner, da ging es nur um euch, um den Beweis, dass Ihr euch nichts habt zu Schulden kommen lassen.
Nun wäre es sicherlich zu einfach, auf diesem Niveau zu polemisieren und Joseph Ratzinger rechtsextremistisch motivierten Antisemitismus zu unterstellen. Insoweit ist die Headline ein Reißer. Auch will ich nicht auf Williamson eingehen, der verdient es gar nicht, besprochen zu werden und Nazis sollte keine Plattform geboten werden.
Aber so ganz unangebracht ist eine Betrachtung dieses Vorgangs nicht. Nicht klassischer Rechtsextremismus, sondern ein per Definition aufdiktierter Antisemitismus, der seiner (Ratzingers) Kirche inhärent zu sein scheint, ist ausschlaggebend für diese Ansicht. Dabei sollte doch heutzutage längst auch Weltliches in das Unternehmen Katholische Kirche eingezogen sein. Diesen Beitrag weiterlesen »
