Schicksal und freier Wille – Gedanken zum Osterfest

Die folgende Argumentation eignet sich nicht als Beweis der Nichtexistenz Gottes, sondern soll vielmehr ein logisches Dilemma in der Argumentation derer aufdecken, die sich Gott ausgedacht haben.

Als schicksalhaft wird im Allgemeinen ein Ereignis bezeichnet, dass unvermeidbar war, also unter allen Umständen eingetreten wäre. Ein schicksalhaftes Ereignis muss daher entweder determiniert oder prädestiniert sein. Hier entsteht ein erstes Dilemma.
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Sextipps vom Papst

Der Besuch des Papstes in Kamerun und Angola und seine unsäglich dämlichen Äußerungen zur Verwendung von Kondomen geben mir Anlass, noch einmal über Herrn Ratzinger und seine weltfremd-naive Dogmen nachzudenken.

Mit Sprüchen wie „nur Enthaltsamkeit schützt vor AIDS, Kondome machen das Problem nur schlimmer“ disqualifiziert sich der Mann mal wieder komplett selbst. Mit derselben Logik könnte man Autofahrern auf der A2 nahelegen, die Bremse nicht zu benutzen. Allein das Nichtfahren verhindert Unfälle effektiv, der Einbau von Bremsen hingegen fördert die Unfallgefahr, weil die Leute dann ja fahren!“  Sicher! Nimm deine Pillen und leg dich wieder hin, alter Mann! Ich muss auf Arbeit und laufen ist zu weit.
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Papst sympathisiert mit Holocaust Leugner

Nun wäre es sicherlich zu einfach, auf diesem Niveau zu polemisieren und Joseph Ratzinger rechtsextremistisch motivierten Antisemitismus zu unterstellen. Insoweit ist die Headline ein Reißer. Auch will ich nicht auf Williamson eingehen, der verdient es gar nicht, besprochen zu werden und Nazis sollte keine Plattform geboten werden.

Aber so ganz unangebracht ist eine Betrachtung dieses Vorgangs nicht. Nicht klassischer Rechtsextremismus, sondern ein per Definition aufdiktierter Antisemitismus, der seiner (Ratzingers) Kirche inhärent zu sein scheint, ist ausschlaggebend für diese Ansicht. Dabei sollte doch heutzutage längst auch Weltliches in das Unternehmen Katholische Kirche eingezogen sein. Weiterlesen