Papst sympathisiert mit Holocaust Leugner

Nun wäre es sicherlich zu einfach, auf diesem Niveau zu polemisieren und Joseph Ratzinger rechtsextremistisch motivierten Antisemitismus zu unterstellen. Insoweit ist die Headline ein Reißer. Auch will ich nicht auf Williamson eingehen, der verdient es gar nicht, besprochen zu werden und Nazis sollte keine Plattform geboten werden.

Aber so ganz unangebracht ist eine Betrachtung dieses Vorgangs nicht. Nicht klassischer Rechtsextremismus, sondern ein per Definition aufdiktierter Antisemitismus, der seiner (Ratzingers) Kirche inhärent zu sein scheint, ist ausschlaggebend für diese Ansicht. Dabei sollte doch heutzutage längst auch Weltliches in das Unternehmen Katholische Kirche eingezogen sein. Weiterlesen

Unschuldsvermutung Adé

Heute bei Heise gelesen, dass Neuseeland, auf einen Satz zusammengedampft, sich auch zu einem Gesetz durchgerungen hat, dass Provider verpflichtet, Internetnutzer vom Netz nehmen, denen ein Urheberrechtsverstoß vorgeworfen wird.

Ich formuliere es anders: Die Rechteverwertungsmafia behauptet, ich würde Dateien tauschen, daher wird mein Internetzugang gesperrt. Auf die, zumindest für Nicht-Musikindustrie-Mitarbeiter, berechtigte Frage nach Beweissituation antwortete etwa Campbell Smith, der Chef des Musikindustrieverbandes Recording Industry Association of New Zealand (RIANZ), dass es doch geradezu “lächerlich” sei, wenn ein Benutzer in solch einem Fall von einem Provider Beweise fordern würde, die man “unmöglich” beibringen könne.
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