Während vor einem Jahr beim Gipfel in Heiligendamm noch großspurig versprochen wurde, man würde sich der Problematik des Klimawandels nun ersthaft annehmen und auch zählbares auf den Tisch legen, ist davon heute, nur ein Jahr später, nicht mehr viel geblieben. Auch Afrika werde geholfen werden – nunja, Papier ist bekanntlich geduldig und
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?
Die großspurig angekündigten Klimeschutzmaßnahmen sind mittlerweile zu einem lauen Lüftchen verkommen. Eine Halbierung des CO2 Austoßes bis 2050 auf Grundlage des Wertes für 1990. Das war gestern, heute schon wurde die Bemssunggrundlage auf 2006 hochgesetzt. Damit gibt es immerhin schon einmal 20% mehr CO2 zu halbieren. Und von einer Zusage will schon einmal niemand mehr etwas wissen. Zusätzlich soll nun in Kernenergie als Alternative investiert werden.
25 Milliarden Dollar Hilfen für Afrika waren übrigens auch versprochen. In der Realität wurden die Hilfszahlungen aber sogar signifikant reduziert. Jetzt treffen sich die Leute in Japan, um wieder viel reden und dann zu beschließen, was toll klingt, aber nie umgesetzt werden wird. Da sind Regierungschefs die sich treffen, Millionen verbrennen und am Ende nichts, nochmal: n i c h t s vorzuzeigen haben.
Könnt Ihr das richen? Ich finde es stinkt!
